Renovierung des Hörmannsdorfer Trafohäuschens

Bei Hörmannsdorf, einem Weiler bei Ebersberg, steht eine alte Trafostation, die der LBV Ebersberg 2001 von den Isar-Amperwerken geschenkt bekam.

 

Die Trafostation wurde 1964 gebaut und transformierte die Spannung von 20.000 Volt auf die im Haushalt üblichen 230/400 Volt herunter. Da sie nicht mehr für die Versorgung gebraucht wurde, bot sich die Nachnutzung als Tierhotel an.

 

Von den LBV-Aktiven wurde ein Falkenkasten und Brutkästen für Mauersegler angebracht. Im Dachgeschoss wurden Öffnungen für Fledermäuse geschaffen, da dieser ideal als Wochenstube geeignet ist.

 

Im August haben wir begonnen, die alten Nisthilfen zu entfernen und neue anzubringen. Die Schindeln der Fassade wurden von der Firma Brummer entfernt und entsorgt, da sie asbesthaltig waren. Sie lies uns freundlicherweise das Gerüst während der Betriebsferien stehen, so dass wir ohne Leitern arbeiten können.

 

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Bruterfolg der Kiebitze im Schwabener Moos

Drei Jungvögel und ein Altvogel
Drei Jungvögel und ein Altvogel
Rechts ein fast flügger Jungvogel
Rechts ein fast flügger Jungvogel

Nachdem in den vergangenen Jahren im Frühjahr immer wieder Kiebitze das Schwabener Moos während ihrer Rückreise aus dem Süden aufgesucht hatten, aber nie zum Brüten geblieben waren, gab es dieses Jahr zwei erfolgreiche Bruten mit je drei Jungen. Die Sechs Kiebitz-Junge wurden auf den Wiesen im Moos großgezogen. Bis zu neun Altvögel und die Jungvögel konnten von den Fußgängern beobachtet werden.


    Markt Schwabener Biber eines natürlichen Todes gestorben

    Biberdamm
    Biberdamm
    Kleine Überschwemmung im Postanger
    Kleine Überschwemmung im Postanger

    Wo der Biber auftaucht verändert sich durch seine Aktivitäten die Landschaft. Damit sorgt er für mehr Artenreichtum und ist wohl der größte "Landschaftsarchitekt".
    Naturfreunde sind von ihm begeistert, gehört er doch in unser heimisches Ökosystem. Da er aber auch in Ufernähe gräbt ist er bei Landwirten nicht sehr beliebt.
    Um so größer die Freude als sich im Herbst 2016 im Postanger zwei Biber ansiedelten, eine Burg bauten und die Umgebung nach ihren Vorstellungen gestalteten.
    Hier im Postanger sollten sie wohl niemanden stören, da weder Landwirtschaft, noch Waldbau ein Thema sind.
    Von seiten der Bevölkerung und Anrainer war sehr viel Sympathie für die Nager vorhanden.
    Es gab aber auch Briefe an die Gemeinde in denen arger Unmut zu spüren war.
    Als dann am gleichen Tag zwei tote Biber in Markt Schwaben (Postanger und Loderergasse) aufgefunden wurden, war das Mißtrauen groß, ob da alles mit rechten Dingen zugegangen war. Die Polizei wurde eingeschaltet und die beiden Tiere zur Autopsie eingesandt.
    Vom Landratsamt war nun das Untersuchungsergebnis zu erfahren. Beide Biber sind eines natürlichen Todes gestorben. Bei einem wurde eine alte, bereits verheilte Verletzung festgestellt und der andere befand sich in einem sehr schlechten gesundheitlichen Zustand.
    Es ist sicher nur eine Frage der Zeit bis neue Biber hier auftauchen.


    Storchenhorst in Emmering eingeflochten

    Am 27. Februar wurde der Horst auf der Schule von Emmering wieder einmal neu eingeflochten. Richard Straub, Wolf Karg, Angelo Muggli und Regina Bichler, die auch den Horst betreuen würde, falls sich Störche einfinden, hieften über die Dachkante das Horstmaterial nach oben.

    Horstmaterial wird nach oben gehieft (Foto: Wolf Karg)
    Horstmaterial wird nach oben gehieft (Foto: Wolf Karg)
    Horst wird eingeflochten (Foto: Wolf Karg)
    Horst wird eingeflochten (Foto: Wolf Karg)

    Storchenhorst in Markt Schwaben hergerichtet

    In der Hoffnung, dass sich in Markt Schwaben nach drei Jahren Pause wieder Störche ansiedeln, waren Richard Straub und Harald Süpfle auf dem Dach des Alten Schulhauses am 24. Februar aktiv. Die Linsen und Abdeckungen der beiden Kameras wurden gereinigt und der Horst vorbereitet.

    Leider waren wieder Vandalen am Werk und haben bei unserem Beobachtungs-Storchenhäus`l eine Scheibe zertrümmert. Es ist schon sehr frustrierend was uns immer wieder kaputt gemacht wird. Letztes Jahr war es die Scheibe von unserem Schaukasten der auch immer wieder besprüht wird, was uns zusätzliche Reinigungsarbeit beschert.
    Wir hatten ohne Unterbrechung 19 Jahre lang Störche in Markt Schwaben (und über 40 ausgeflogene Jungstörche) auf dem Kindergartenkamin der Vorschule e.V., bis ein neugieriger Arbeiter vor 3 Jahren ohne vorhandenen Grund den Horst auf dem Dach aufgesucht und dadurch unsere Störche vertrieben hatte.

    Sie kamen nie wieder, da sie das Vertrauen in den Horst verloren hatten. Die Sanierungsarbeiten waren rechtzeitig abgeschlossen worden und alles verlief nach Plan.

    Leider konnte der Übeltäter nicht entlarvt werden. Passanten hatten den Vorfall zwar beobachtet, aber nicht reagiert. Erst in den nächsten Tagen, bei zufälligen Begegnungen wurde Richard Straub der Vorfall von mehreren Personen mitgeteilt.

    Durch die Sanierungsmaßnahmen haben wir einen Raum für unsere Übertagungsgeräte bekommen. Vorher waren wir im Speicher unter der Dachschräge untergebracht. Wir haben mit Unterstützung der Brauerei Schweiger unsere Ausrüstung auf den neuesten Stand gebracht und hätten nun eine so gute Übertragungsqualität wie noch nie. Als wir noch Störche hatten, wurde unsere Internetseite www.storchinbayern.de, pro Jahr bis zu 250.000x angeklickt und es brachte uns auch viele Spenden ein.

    Der Schaden, den uns dieser trottelige Arbeiter verursacht hat geht in die Tausende! Mit den Spenden konnten wir auch andere Projekte mitfinanzieren. Nun hoffen wir, dass einem Storchenpaar die Aussicht dort oben so gut gefällt wie uns und sie das Angebot annehmen.

    Richard Straub reinigt die Storchenkamera (Foto: Harald Süpfle)
    Richard Straub reinigt die Storchenkamera (Foto: Harald Süpfle)
    Der ehemalige 'Technikraum' (Foto: Richard Straub)
    Der ehemalige 'Technikraum' (Foto: Richard Straub)
    Blick nach Osten auf St. Margaret (Foto: Harald Süpfle)
    Blick nach Osten auf St. Margaret (Foto: Harald Süpfle)
    Der mit Gras bewachsene Horst (Foto: Harald Süpfle)
    Der mit Gras bewachsene Horst (Foto: Harald Süpfle)

    Hauptgewinn mit Durchblick

    Am 21. Februar überreichte der 1.Vorsitzende der Kreisgruppe des Landesbundes für Vogelschutz, Richard Straub, den 1. Preis vom Gewinnspiel zur diesjährigen Wintervogelzählung.

    Wie tausende andere Vogelfreunde hat auch Katrin Weidenbach mit ihrem Gatten die Vögel in ihrem Garten bestimmt und in der Wintervogelzählung des LBV miterfasst. Damit hat sie einen wertvollen Beitrag dazu geleistet, die Bestandsentwicklung bei den unterschiedlichen Vogelarten zu dokumentieren. Dies ist wichtig, um entsprechende Schutzmaßnahmen steuern zu können.

    Fortuna hat nun Ihren Einsatz großzügig belohnt, mit dem Hauptgewinn der bayernweiten Aktion.

    Ein Swarovki-Fernglas im Wert von ca. 1900.-€  wird ihr nun im wörtlichen Sinne, unsere Vogelwelt noch näher bringen. Dabei braucht Frau Weidenbach nicht mal in die Ferne schweifen, wohnt sie doch nahe am Egglburger See, einem der schönsten Fleckerln unserer Heimat, mit einem interessanten Vogelbestand.

    Bei ihr und allen anderen Vogelfreunden des Landkreises bedanken wir uns recht herzlich für die Teilnahme an unseren Vogelzählungen.

    Preisübergabe an Katrin Weidenbach
    Preisübergabe an Katrin Weidenbach

    Waldohreule im Garten

    Foto: Fam. Büchl
    Foto: Fam. Büchl

    Am 15. Januar machte die Familie Büchl in Grafing im Birkenholzviertel eine interessante Beobachtung. Ab dem Nachmittag bis zum Einbruch der Dunkelheit saß eine Waldohreule im Nachbargarten.

    Waldohreulen sind in strengen Wintern immer wieder in Siedlungen zu beobachten, wenn sie wegen der geschlossenen Schneedecke keine Mäuse mehr finden und statt dessen kleine Singvögel in der Nähe von Futterhäuschen jagen.

    Foto: Fam. Büchl
    Foto: Fam. Büchl
    © Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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